Morgens noch auf Cat Ba Island abends in Hue
Morgens noch auf Cat Ba Island abends in Hue

Morgens noch auf Cat Ba Island abends in Hue

Als wir am Morgen auf den kleinen Balkon traten, mussten wir feststellen, dass die ganze Lagune im Nebel verschwunden ist. Das sieht sehr mystisch und verwunschen aus und macht eine ganz merkwürdige, verzaubernde Atmosphäre.

Cat Ba

Früh um 6.00 Uhr wird Tai-Chi angeboten (das ließ ich aus und lauschte dem Morgenkonzert der Vögel) und danach gab es ein kleines Frühstück mit Kaffee und Croissants. Plötzlich roch es für mich nach Waschpulver. Wo kommt das denn nun her? Aha, vier Plätze weiter hatte sich jemand eine asiatische Suppe zum Frühstück geholt und da war Koriander drin. Zum Glück war ich bei der Essenswahl bei europäisch geblieben.

Um 7.30 Uhr brachte das Beiboot uns auf die Insel Cat Ba. Das ist mit 140 km² die größte Insel in der Ha Long Bucht. Es leben hier 12 000 Menschen. Einen Teil der Insel gehört zum Nationalpark Cat Ba und ist ein Biosphärenschutzgebiet mit einer touristisch erschlossener Tropfsteinhöhle.

Durch die vielen Niederschläge sind die Karstfelsen mit Tropfsteinhöhlen durchzogen und diese ist eine besonders große.

Über eine lange Treppe stiegen wir zum Eingang hinauf und folgten dem Gang an bizarren Skulpturen, Vorhängen und Altären vorbei zum Ausgang. Jede Tropfsteinhöhle auf der Welt sieht etwas anders aus. In dieser gibt es durch die vielen Niederschläge mehr „Vorhänge“ als die auf der schwäbischen Alb typischen Stalagmiten und Stalaktiten.

Zurück an Bord wurde uns ein Brunch serviert und schon sind die 24 Stunden in der Ha Long Bucht vorbei und es ging zurück zum Festland. Unser Busfahrer wartete schon auf uns und nachdem das Gepäck und alle Reisenden versorgt waren, ging es gleich weiter zum Flughafen in Hanoi, also dieselbe 3 Stunden lange Strecke wie am Vortag.

Es gibt in Vietnam eine aufstrebende Firma, die Vingroup. Sie macht es sehr clever. Sie stellen Autos her und schenkten den Großstädten Tausende Elektroautos als Taxis. Diese sind Türkis und fallen im Stadtbild auf, so dass viele diese Marke, von der es viele verschiedene Modelle gibt, kaufen. Die Vingoup lässt ganze Städte mit Schulen, Einkaufzentren und Sportplätze bauen. Das ganze sah im vorbeifahren sehr edel aus.

Heute Abend werden wir mit dem letzten Flieger nach Hue, der Kaiserstadt, fliegen. Diesmal haben wir sehr viel Beinfreiheit. Wir kamen am Notausgang zum Sitzen. Hoffentlich müssen wir den Flieger nicht über diese Türe verlassen.

Nach einer Stunde Flugzeit hatten wir Hue am Parfümfluss im schwindenden Licht des Sonnenuntergangs erreicht.

Am Flughafen von Hue wurden wir wieder von einem Bus (mit Disco-Innenbeleuchtung)

in die nächste Unterkunft gebracht, in der wir diesmal zwei Nächte verweilen werden.

Morgens noch auf Cat Ba Island abends in Hue

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