Weiter geht´s nach Phnom Penh (Kambodscha)
Weiter geht´s nach Phnom Penh (Kambodscha)

Weiter geht´s nach Phnom Penh (Kambodscha)

Für heute steht wieder ein Abschnitt per Flugzeug an, es geht nach Phnom Penh in Kambodscha. Wir verließen vormittags das Hotel und fuhren aber nicht gleich zum Flughafen von Ho-Chi-Minh-City, sondern machten noch einen Abstecher in ein Museum über traditionelle Medizin.

In einem alten Gebäude hat man alles, was damit zusammen hängt, gesammelt und über mehrere Stockwerke hinweg ausgestellt. Wir begannen im 4. Stock, wo sogar ein Mandelbäumchen wächst und ein idyllischer Platz zum verweilen entstanden ist.

Es sieht eher nach einem kleinen Innenhof aus und nicht wie ganz oben, fast unterm Dach.

Es gab viele Perlmuttintarsien, die Szenen der früheren Behandlungen und des Lebens darstellten.

Viele Schriften und Schaubilder lagen aus.

Die Gefäße mit den verschiedensten Wirkstoffen fand ich spannend. Es gibt alles von der Wurzel bis zum Samen, aber auch tierische Produkte wie die Bärengalle oder aber auch Erze und chemische Verbindungen wie Sulfate. Ich bin mir nicht sicher, ob dies wirklich alles gesundheitsfördernd ist.

Jetzt werden wir gleich zum Flughafen fahren und bis zum Abendessen nichts mehr bekommen. Deshalb hat Tom noch mit den letzten vietnamesischen Geldscheinen ein paar Backwaren besorgt.

Der Flug war sehr kurz, nur 40 Minuten, dafür aber anfangs etwas holprig.

Wir sind nun in Kambodscha in Phnom Penh in einem modernen, neuen Flughafen (von den Chinesen gebaut) gelandet und müssen wieder einmal durch die Passkontrolle. Für Kambodscha benötigt man extra ein Visum, das wir schon vorab online beantragt hatten. Nachdem unsere gesamte Reisegruppe die Zollkontrolle überstanden hat, ließ man uns einreisen und wir fuhren mit dem nächsten Bus in die Innenstadt von Phnom Penh. Damit wir uns trotz Flugtag nicht langweilen, stiegen wir bei einbrechender Nacht an der Uferpromenade am Tonle Sap aus. In Phnom Penh fließt der Tonle Sap in den Mekong (oder auch umgekehrt). In der Regenzeit führt der Mekong so viel Wasser, dass dieses in den Tonle Sap drückt und die Fließrichtung sich für mehrere Monate umkehrt. Dies wird immer mit einem großen Fest und religiösen Zeremonien gefeiert.

An der Uferpromenade ist abends viel los und es werden kleine Snacks wie frittierte Insekten verkauft. Wir sind beeindruckt von dem Lichtermeer und den riesigen Leinwänden, die vom gegenüberliegenden Ufer ihre Werbung bis zu uns vermitteln.

Das sieht alles sehr modern aus. Unser Abendessen bekommen wir in einem Uferlokal bei traditioneller Musik und Tanzdarbietung serviert.

Als wir dann in unserem Hotel ankamen und unsere Zimmertüre aufschlossen, waren wir von der Größe der Räumlichkeiten überwältigt. Wir hatten bisher immer getrenntstehende Betten und Tom bat um ein Doppelbett.

Phnom Penh

Nun haben wir eine Liegewiese, auf der eine ganze Familie Platz zum Schlafen finden würde. Auch das Badezimmer ist gigantisch.

Hier hat man richtig viel Platz.

Tag in Singapur und Abend in Phom Penh

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