Banteay Srei – Bevor es nach Hause geht noch ein Ausflug
Banteay Srei – Bevor es nach Hause geht noch ein Ausflug

Banteay Srei – Bevor es nach Hause geht noch ein Ausflug

Das wird heute ein langer Tag für uns werden. Unser Flug geht um 16.30 Uhr nach Hanoi und dann von dort um 23.30 Uhr nach Frankfurt.

Da wir erst um 15.00 Uhr aus-checken werden, haben wir den Vormittag noch einmal eine Besichtigungstour auf dem Programmzettel. Diesmal geht es in einen nicht ganz so bekannten Teil von Angkor, in die Tempelruine Banteay Srei, die für ihre Ornamentik als der kunstvollste Tempel gilt. Er wurde Mitte des 10. Jahrhunderts errichtet und ist ein wahres Beispiel für die Schönheit von Banteay Srei.

Für die Gebäude von Banteay Srei (Zitadelle der Frauen bzw. Zitadelle der Schönheit) wurde vorwiegend rosa Sandstein verwendet, der die Ornamente und Figuren noch besser zur Geltung bringt. Die Zitadelle der Frauen, Banteay Srei, fasziniert mit ihrer einzigartigen Architektur.

Die drei Türme im Zentrum sind 10 bzw. 8 Meter hoch und werden von Wächterfiguren (Affen) beschützt.

In den Nischen stehen bis zu 70 cm große Figuren (Devatas, Apsaras und Dvarapalas).

Die Arbeiten sehen schon fast aus wie aus Holz geschnitzt und nicht wie aus Stein gemeißelt. Wahnsinn, was die im 10. Jahrhundert schon geleistet haben.

Die Flachreliefs über den Türen und der Portalgiebel sind sehr schön gearbeitete Kunstwerke. Die Reliefs an den „Bibliotheken“ und Gopura sind Darstellungen aus der hinduistischen Mythologie.

Banteay Srei

Im Informationszentrum kann man sehen wie der Tempel Banteay Srei nach seiner Wiederentdeckung (1914) nach und nach wieder aufgebaut wurde.

Auf dem Rückweg zum Hotel hielten wir noch bei einer Palmzuckerplantage. Die Zuckerpalme ist der Nationalbaum Kambodschas. Durch Anstechen der Früchte wird der Saft gewonnen, der dann zu Zuckerbrei eingekocht und dann getrocknet wird.

Wir konnten hier auch Mango- und Cashewbäume mit ihren Früchten sehen. Wusstet ihr, dass aus jeder Frucht der Cashewpflanze nur ein Kern kommt? Das sind ganz schön viele Früchte für eine Tüte Cashewnüsse zum Knabbern.

Kurz vor 15.00 Uhr traf sich unsere Reisegemeinschaft am Bus und die Fahrt zum, von Chinesen gebauten, Flughafen konnte starten.

Bei Sonnenuntergang rollte unser Flieger zur Startbahn und aus der Luft konnten wir nochmals sehen, wie flach dieses Land ist.

In Hanoi hatten wir dann einen längeren Aufenthalt in der Lounge, wo wir die Zeit mit Reiseberichten schreiben, Abendessen und sich umziehen (hier 35° C in Deutschland 5° C) verbringen. Um 23.30 Uhr startete der Flieger zu einem 12.5 Stunden langen Tripp, der wegen der Unruhen im Nahen Osten über Moskau geht.

Die restliche Strecke bei Sonnenschein über Stuttgart und Rottweil bis nach Hause schafften wir mit der Deutschen Bahn dann auch noch und waren um 12.30 Uhr zurück im eigenen Zuhause.

Zuhause angekommen wurden die Koffer ausgepackt und die Souvenirs und Mitbringsel fotografiert.

Ich werde noch einen Eintrag zu Themen, die ich vergaß, zu erzählen und unseren persönlichen Eindrücken schreiben. Also schaut die Tage nochmals nach, ob noch ein Eintrag veröffentlicht wird.

Rückreise und davor nach Tempel Banteay Srei

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